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18. 2. 2005

Coliseum von Ljubljana

Wiltraud Resch
Sehr geehrte Damen und Herren,

Durch ein Bauforschungsbüro habe ich von der Architekturgesellschaft Lubljana gehört, die sich um die Erhaltung des sogenannten Coliseums von Lubljana bemüht.

Für uns hier in Graz ist das Coliseum von Ljubljana von großem Interesse. Josef Benedikt Withalm (gest. 1865) war zu seiner Zeit einer der bedeutendsten Bauunternehmer von Graz. Im Jahre 1839 hatte er das Coliseum in Graz (im Bereich der heutigen Pestalozzostraße) fertig gestellt, das als Veranstaltungs- und Unterhaltungsort für bis zu 8.000 Gästen diente. Leider wurde es später als Kaserne verwendet und schließlich im Jahre 1910 abgebrochen.

Der zweite bedeutende Bau Withalms war das sogenannte „Eiserne Haus“, eines der frühesten Gebäude in Eisenkonstruktion. Dieses war auch schon äußerst desolat. Aber als das neue Kunsthaus auf dem anschließenden Grundstück errichtet werden sollte, war bei der internationalen Ausschreibung die Bedingung festgehalten, das „Eiserne Haus“ zu integrieren. Man hatte gelernt, dass der Abbruch von geschichtlich bedeutsamen Bauten ein Verlust ist, der von kommenden Generationen nicht verziehen wird. Die Kombination des historischen Eisernen Hauses mit dem futuristischen Kunsthaus wird heute allgemein als architektonisch hervorragende Lösung anerkannt.

Die Grazer Fachleute auf dem Gebiet der Stadterhaltung hoffen sehr, dass das Coliseum in Ljubljana nicht verloren geht!

Sehr gerne komme ich im Neuen Jahr einmal nach Ljubljana, da mich persönlich das Coliseum sehr interessiert.

Lassen Sie mich bitte wissen, wie die Verhandlungen weiterlaufen. Mit herzlichen Grüßen

Wiltraud Resch

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Nur eine Bemerkung eines Slowenen
Interessant!, 26.2. 2005, 02:21

Natürlich ist es für Österreicher von großem Interesse, dass dieses Colosseum erhalten bleibt, aber das hier ist nicht Österreich, obwohl sich das einige drüben wünschen würden. Wir müssen für das Wohl des Landes, der Stadt und der Leute ein zukunftsweisendes Konzept und ein Exempel setzen, dass die Stadt nach vorne blickt und die eigenen Wurzeln stärkt. Ich hoffe wir begraben die Monarchie und lassen ein modernes Slowenien erblühen.

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Pismo dr. Wiltraud Resch iz Graza je bilo prebrano na okrogli mizi o Kolizeju v Cankarjevem domu 8.12.2004. Gospa Resch je podpredsednica Internationale Gesellschaft fuer Staedtebau in èlanica sveta organizacije Europa nostra).

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